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Unser Hobby: Amateurfunk


Wer sind wir?

Dem VFDB Ortsverband Freiburg im Breisgau gehören z.Zt. 37 Mitglieder mit oder ohne Zuteilungsurkunde (...früher Amateurfunklizenz...) an. Es sind Kolleginnen und Kollegen, die bei der Deutschen Post AG, der Deutschen Postbank AG, der Reg TP, der Deutschen Telekom, oder bei den Tochterunternehmen DeTeMobil, DeTeImmobilien usw. beschäftigt sind oder waren.
Innerhalb unseres Bezirksverbandes (BV) Baden bestehen die Ortsverbände Offenburg (Z26), Karlsruhe (Z09), Konstanz (Z29) Saarbrücken (Z19), Rottweil (Z48) Neustadt W (Z22) und Freiburg (Z06).
Bundesweit sind wir ca. 3.700 Mitglieder in 92 Ortsverbänden (OV), kooperativ dem Deutschen Amateur Radio Club (DARC) angegliedert.
Der Bereich des OV Freiburg entspricht annähernd dem Bereich des ehemaligen Fernmeldeamtes Freiburg.
Wir treffen uns 1 x monatlich beim OV-Abend zu Vorträgen, Gesprächen, Besichtigungen usw...

Was ist Amateurfunk?

Amateurfunk ist als technisch- experimenteller Funkdienst ein weltumspannendes Hobby, welches keine Ländergrenzen kennt.
Funkamateure betreiben diese faszinierende Freizeitgestaltung aus Interesse an der Technik und der Freude am Kontakt mit anderen Menschen; sie leisten humanitäre Hilfe über Funk in Not- und Katastrophenfällen.
Für den Amateurfunk sind weltweit bestimmte Frequenzbereiche vom Kurzwellen- über UKW-, UHF-, SHF-, Mikrowellen- bis zum Höchstfrequenz-Bereich reserviert, die für alle Fernmeldeverwaltungen bindend sind. Der Nachrichtenaustausch im Amateurfunk kann in Sprache, Morsetelegraphie, Packet-Radio (PC mit PC), Funkfernschreiben, Amateurfunkfernsehen etc. direkt über den Freiraum, über Relaisstationen, oder eigene Amateurfunksatelliten von festen, portablen oder mobilen Stationen erfolgen.
Der bloße Empfang von Amateurfunksendungen, sowie der Besitz von Amateurfunkanlagen ( nicht der Sendebetrieb! ) ist jedermann gestattet. Der Amateurfunk wird gelegentlich mit dem CB-Funk (= Jedermannfunk...) verwechselt:
während der Amateurfunk als eigenständiger Funkdienst definiert und in fast allen Ländern der Erde eingeführt ist (CEPT-Abkommen), handelt es sich beim CB-Funk um eine genehmigungsfreie Sprechfunkanwendung mit kleiner Leistung im Nahbereich, die zum nicht öffentlichen beweglichen Landfunk gehört.

Amateurfunkprüfung

Zur Erlangung einer Zuteilungsurkunde ist die erfolgreiche Ablegung einer fachlichen Prüfung gesetzlich vorgeschrieben. Voraussetzung zur Teilnahme an einer Amateurfunkprüfung bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) ist lediglich ein Wohnsitz in Deutschland; keine Altersbeschränkung.
Die unterschiedlichen Prüfungen für die 3 verschiedenen Genehmigungsklassen ermöglichen den Funkamateuren verschiedene Sendeleistungen, Betriebsarten und Nutzungen von Frequenzbereichen:
Eine
  • "Einsteigerklasse" 3 mit nationalem Gültigkeitsbereich, sowie die europaweit anerkannten Klassen
  • Genehmigungsklasse 2 (ohne Morsekenntnisse, mit eingeschränktem Frequenzbereich) und
  • Genehmigungsklasse 1 ( mit Morsekenntnissen )

Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst

Die so erworbene harmonisierte Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung (HAREC) nach CEPT T/R 61-02 berechtigt die Prüfungsteilnehmer der Klassen 1 und 2 zur Beantragung des erforderlichen personenbezogenen Rufzeichens.

Vorbereitung zur Erlangung einer Amateurfunkzuteilungsurkunde

Hierzu ist eine entsprechende Ausbildung in Technik, Betriebstechnik und Gesetzeskunde notwendig. Sie erfolgt z.B. in Abendkursen oder Intensivkursen bis zur Prüfungsreife gemeinsam mit einem Deutschen Amateur Radio Club (DARC) z.B. in Freiburg (A05), Emmendingen (A16), Waldkirch (A32), usw.
Doch auch über Fernkurse besteht die Möglichkeit, die Ausbildung zu 'genießen'. Detailierte Informationen hierzu finden Sie online unter FUNKEN-LERNEN.
Das erforderliche Wissen ist für jeden technisch motivierten Interessenten (auch Damen!) erlernbar. In vielen Ressorts gibt es Funkamateure, die gerne Auskunft über unser interessantes Hobby erteilen.